Bundesliga-Cup 2007

25.08.07 in Fehrbellin

 

Fehrbellin gewinnt Bundesligacup im Einzel und der Mannschaft Nach zehn Wettkampfstunden auf der Fehrbelliner Kegelbahn standen die Sieger und Platzierten des 1.Fehrbelliner Bundesligacups fest. Der Gastgeber konnte mit drei Siegen den Mannschaftswettbewerb gewinnen und in der Einzelwertung lagen am Ende der drei Durchgänge mit Klaus Köhn, Alexander Wolski und Mathias Metzdorf gleich drei 90er vorne. Bevor die ersten Wettkampfkugeln gespielt wurden eröffnete der Vereinsvorsitzende Klaus-Dieter Scholz die neue Spielserie. Auch die Bürgermeisterin der Gemeinde Fehrbellin, Frau Ute Behnicke wünschte dem 90er Sextett für die 1.Bundesliga viel Erfolg. Bevor sie dann mit den beiden Ehrenmitgliedern Helga und Dieter Wilde die ersten Saisonwürfe spielte, wurde das Fehrbelliner Oberhaupt von Sektionsleiter Peter Wolski mit Fanschal und Fantrikot standesgemäß für die Bundesligaspiele eingekleidet. Mit Erstligaabsteiger SpG MPV/NKC 72 Berlin, der SG Berlin 07, dem Vorjahreszweiten der 2.Bundesliga sowie dem Erstligisten SVL Seedorf von 1919 hatte man ein hochkarätiges Teilnehmerfeld am Start.

Der Spielmodus sah vor das jeder gegen jeden spielen musste. Pro Durchgang kegelte jeder Spieler 80 Wurf über alle acht Gassen. Im Eröffnungsspiel standen sich der Gastgeber und der MPV/NKC 72 Berlin gegenüber. Die Hauptstädter sind bisher der einzige Club, der in den zwei Bundesligajahren auf der Fehrbelliner Bahn ein Punkt erspielen konnte.

Klaus Köhn, der mit 598 Holz Mannschaftsbester wurde und sein Partner Mathias Metzdorf, der 588 Holz erkegelte, erspielten insgesamt 54 Holz mehr als Lutz Schulze (562) und Jörg Glöde (575). Im Mittelblock konnten die Hauptstädter den Rückstand auf 24 Holz verkürzen. Matthias Scheel und Marc Süßmilch kamen auf 584 und 582 Holz. Für die Gastgeber erkegelten Felix Richter 576 Holz und Ersatzmann Wolfgang Hegert, der für Sebastian Krause eingesetzt wurde, 565 Holz. Auch der letzte Durchgang ging nochmals an die Berliner. Die beiden Nationalspieler Sebastian und Benjamin Rudolphf kamen auf 587 und 590 Holz. Aber am Ende fehlten noch 22 Hölzer. SV90er Alexander Wolski erspielte mit 596 Holz das zweitbeste Ergebnis und Michael Nußbaum kam bei seinen 80 Wurf auf 579 Holz. Somit endete das Eröffnungsspiel 3502 Holz : 3480 Holz. Im nächsten Spiel standen sich die SpG Berlin 07 (ehemals Iduna und Semper) und der SVL Seedorf gegenüber. Auch hier waren Spitzenkegler am Start. Sie mussten feststellen, dass die Bahnanlage zurzeit sehr schwer zu bespielen ist. Am Ende setzten sich die Prignitzer, in der Vorsaison Vierter in 1.Bundesliga, mit 3476 Holz:3460 Holz durch. Mannschaftsbeste waren André Franke (Berlin) mit 590 Holz und der Prignitzer Dietmar Stoof mit einem Holz weniger.

Danach mussten die 90er gegen die SG Berlin 07 antreten. Diesmal spielten Wolfgang Hegert (557) und Mathias Metzdorf (593) an. 20 Holz mehr hatte man damit als Daniel Neumann (580) und Stefan Gortner (550). Der Mittelblock wurde dann eine klare Sache für die Hausherren. Klaus Köhn knackte mit 601 Holz die 600 Holzmarke, gleichzeitig Turnierbestleistung. Und auch die 592 Holz von Felix Richter konnten sich sehen lassen. Damit hatte man insgesamt 69 Holz mehr als der Hauptstadtclub. Hier kamen im Mittelblock Jürgen Mietle und Uwe Zentgraf jeweils auf 572 Holz. Der letzte Durchgang war somit nur noch reine Formsache. Alexander Wolski erkegelte mit 592 Holz Durchgangsbestwert und 90er Michael Nußbaum brachte 562 Holz in die Wertung. Für Berlin beendete André Franke und André Krause den Wettkampf mit 584 und 590 Holz. Somit endete der Kampf 3497 Holz:3448 Holz für die 90er. Im nächsten Spiel gab es noch einmal das Duell Brandenburg - Berlin. Der SVL Seedorf spielte gegen den MPV/NKC 72. Der Erstligist gewann dieses Spiel mit 3489 Holz : 3457 Holz. Mannschaftsbeste wurden Frank Wilke (593) und Benjamin Rudolphf (589). Somit war vor den letzten beiden Spielen klar, dass die beiden sieglosen Berliner Clubs um Rang drei spielen und die beiden brandenburgischen Vereine um den Pokalsieg.

Das Berliner Duell ging mit 3470 Holz :3455 Holz an die SG Berlin 07. Mannschaftsbester beim Drittplazierten wurde der amtierende deutsche Meister der A-Jugend, Nationalspieler André Krause mit 595 Holz. Beim punktlosen MPV/NKC72 erspielte Sebastian Rudolphf mit 589 Holz die meisten Hölzer. Im letzten Spiel des Tages kam es somit zum Pokalendspiel zwischen dem SV90 und dem SVL Seedorf. Wieder spielten die Rhinstädter mit ihrer bewährten Startachse Klaus Köhn und Mathias Metzdorf. Mit 595 und 596 Holz konnten beide 90er Topergebnisse erspielen. Damit hatte man 28 Holz mehr erkegelt als die Seedorfer Tino Brinkmann (593) und Dirk Sperling (570). Der Mittelblock ging dann an die Prignitzer. Dietmar Stoof gelang mit glatten 600 Holz das zweitbeste Turnierergebnis und sein Vereinskamerad Jürgen Reimann ließ 572 Holz fallen. Auf Fehrbelliner Seite kamen Felix Richter auf 586 Holz und Andreas Schubert, der erstmals seine Premiere im Bundesligateam gab, auf 579 Holz. Somit hatten die Gastgeber vor dem letzten Block einen Vorsprung von 21 Holz. Michael Nußbaum und Alexander Wolski wollten natürlich den Vorsprung erfolgreich verteidigen. Aber die Seedorfer Norbert Witzel und Frank Wilke gaben alles. Nach drei der vier Durchgängen lag der Erstligist in der Gesamtwertung sogar mit zwei Holz in Führung. Dann konterten die beiden 90er noch. Mit 586 Holz (Michael Nußbaum) und 596 Holz (Alexander Wolski) nahmen sie ihren Gegnern Norbert Witzel (582) und Frank Wilke (586) noch 14 Holz ab, so das am Ende das Spiel mit 3538 Holz:3503 Holz an die Heimkegler ging.

Neben dem Pokalsieg in der Mannschaft feierten die 90er im Einzel sogar einen Dreifacherfolg. Mit 1794 Holz konnte Altmeister Klaus Köhn zehn Holz mehr erspielen als Alexander Wolski. Sieben Holz dahinter lag Mathias Metzdorf. Bester nicht 90er wurde Dietmar Stoof (Seedorf), der ein Holz weniger in die Wertung brachte.

Spielberichte

Einzelwertung

Bilder zum Bundesliga-Cup